8. Historischer Markt am 13. Mai 2012

Hand­werk, Brauch­tum & Musi­kan­ten
in der Wehr­an­lage in Horka

Ritterhandwerk - Historischer Markt in Horka

Rit­ter­hand­werk — His­to­ri­scher Markt in Horka

Ab 11 Uhr wer­den unsere Gäste von den Rit­tern zum Fest gelei­tet. Inner­halb der Wehr­an­lage, auf dem Vor­platz und im Burg­gar­ten erwar­ten viele Hand­wer­ker und Künst­ler die Schau­lus­ti­gen. Korb­flech­ter, Drechs­lern, Schmied, Schrei­ner, Stein­metz, Kräu­ter­frau, Papier­schöp­fer, Mär­chen­er­zäh­ler, Fil­zer, Schuh­ma­cher, Bäcker, Imker und viele andere wer­den ihr Hand­werk dem Publi­kum vor­stel­len. Für die Kin­der gibt es viel­fäl­tige Bas­tel­mög­lich­kei­ten, Mär­chen­stun­den und jede Menge Spiele zum Selbstaus­pro­bie­ren. Der Mini­bau­ern­hof mit vie­len Tie­ren zum Strei­cheln ist eben­falls eine Attrak­tion für Jung und Alt. Die Gau­men wer­den mit frisch Gebra­te­nem, Gesot­te­nem, Geräu­cher­tem und Geba­cke­nem ver­wöhnt. Die Kel­ler­meis­ter haben vor­ge­sorgt, dass die durs­ti­gen Keh­len nicht tro­cken blei­ben müs­sen. (wei­ter­le­sen…)


Horka verteidigt seine Zinnen — mitmachen!

Hier der aktu­elle Stand unse­rer Aktion:

(für alle, die unsere Akion noch nicht ken­nen, folgt unter dem Chart eine kurze Beschrei­bung)
Stand der Zinnenpatenschaften am 22. April 2012

Ver­tei­di­ger für Zin­nen der Wehr­an­lage Horka gesucht!

Eine Legende berich­tet, dass in der Zeit der Hus­si­ten­kriege, die von 1419 bis 1439 das König­reich Böh­men erschüt­ter­ten, die Wehr­mauer erhöht wurde. Die Hus­si­ten gal­ten als furcht– und gna­den­lose Krie­ger. Des­halb woll­ten sich die Hor­kaer vor ihnen schüt­zen. Die Sage erzählt, damals hätte es in Horka 72 Fami­lien gege­ben. Jede Fami­lie musste eine Zinne errich­ten und diese im Angriffs­fall ver­tei­di­gen. Heute sind noch 50 Zin­nen sichtbar.

An die­ser Legende wol­len wir anknüp­fen. Von unse­ren böh­mi­schen Nach­barn wird die Wehr­mauer nun nicht mehr bedroht. Aber der Zahn der Zeit hat der Mauer ins­be­son­dere den Zin­nen stark zugesetzt.

Horka ver­tei­digt seine Zinnen
Nicht gegen die Hus­si­ten son­dern gegen den Verfall

Seit Jah­ren bemü­hen sich die Kir­chen­ge­meinde Horka und der Ver­ein „His­to­ri­sche Wehr­an­lage in Horka“ e.V. um eine nach­hal­tige Instand­set­zung der Wehr­mauer in Horka. Im Finan­zie­rungs­kon­zept für die kom­plette Sanie­rung der Wehr­mauer feh­len der­zeit noch 50.000 Euro, die über einen Kre­dit gedeckt wer­den müs­sen, um die Maß­nahme voll­stän­dig finan­zie­ren zu können.

Der Ver­ein „His­to­ri­sche Wehr­an­lage in Horka“ e.V. ruft des­halb alle Hor­kaer und die Freunde unse­res wun­der­ba­ren Denk­mals auf, Paten­schaf­ten für je eine Zinne zu übernehmen.

Wir bie­ten Ein­zel­per­so­nen, Fami­lien, Freun­des­grup­pen, Ver­ei­nen, Ver­bän­den, Fir­men und juris­ti­schen Per­so­nen an, für eine ein­ma­lige Zah­lung von 500 Euro die Paten­schaft für eine aus­ge­wie­sene Zinne zu übernehmen.

Aus der Paten­schaft ent­ste­hen keine zukünf­ti­gen Ver­pflich­tun­gen. Für die Paten­schaft erhält der Pate ein Zer­ti­fi­kat und eine Spen­den­quit­tung. Dar­über hin­aus wird im Durch­gang des Tor­hau­ses zur Wehr­an­lage eine Gale­rie ange­legt. In einer foto­gra­phi­schen Abwick­lung der Wehr­mauer wird unter dem jewei­li­gen Mau­er­ab­schnitt der Name des Paten bzw. der Paten­gruppe genannt. Dies soll mit dau­er­haf­ten Mate­ria­lien aus­ge­führt wer­den, so dass in vie­len Jah­ren noch die Betei­li­gung an der Restau­rie­rung sicht­bar sein wird.

Hier­mit bit­ten wir Sie, sich inten­siv an der Aktion zu beteiligen.


Die historische Wehranlage in Horka braucht Ihre Hilfe!

Die ein­zig­ar­tige, noch voll­stän­dig erhal­tene Wehr­mauer wurde seit 1860 nicht mehr instand gesetzt und zeigt nun deut­li­che Verfallserscheinungen.

Wir, der Ver­ein „His­to­ri­sche Wehr­an­lage in Horka e.V.” , wol­len das Wahr­zei­chen unse­res Ortes, das zugleich eine wich­tige Sehens­wür­dig­keit des Frei­staa­tes Sach­sens ist, erhalten.

Weil den Ver­eins­mit­glie­dern das Denk­mal von über­re­gio­na­ler Bedeu­tung sehr am Her­zen liegt und die Kirch­ge­meinde allein über­for­dert ist, hat der Ver­ein sich das Ziel gesetzt, die Bau­summe in Höhe von ca. 200.000,- Euro zusam­men zu tragen.

Ein lan­ger Weg bis zum Ziel

Um so ein umfang­rei­ches Vor­ha­ben zu rea­li­sie­ren, brau­chen wir nicht nur das fach­li­che Wis­sen von Inge­nieu­ren und Hand­wer­kern, son­dern auch die ide­elle und finan­zi­elle Unter­stüt­zung vie­ler Men­schen.

Ziele des Vereins

För­de­rung des Denkmalschutzes:

  1. Erhal­tung der his­to­ri­schen Wehr­mauer und der dazu gehö­ren­den Bau­ten in ihrer jet­zi­gen Form.
  2. Erfor­schung der Geschichte der Wehr­an­lage in Horka.
  3. Erhö­hung des Bekannt­heits­gra­des des Denkmals.
  4. För­de­rung des kul­tu­rel­len Lebens in und an der Wehrmauer.

Wenn diese Ziele auch Ihre Zustim­mung fin­den, dann laden wir Sie ein, in unse­rem Ver­ein mit­zu­ar­bei­ten. Wir freuen uns auf Sie.
Der Monats­bei­trag beträgt 2,50 Euro.

Sie errei­chen uns über Tel. 035892 59533 oder über unser Kon­takt­for­mu­lar.

 

Flyer — Die his­to­ri­sche Wehr­an­lage in Horka braucht Ihre Hilfe
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Sat­zung und Bei­trags­sat­zung des Ver­eins „His­to­ri­sche Wehr­an­lage in Horka e.V.„
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Wehr­an­lage Horka

Geschichts­da­ten der Wehranlage

Über die frü­heste Besied­lung las­sen sich nur Ver­mu­tun­gen äußern. His­to­ri­ker gehen davon aus, dass Horka im Zuge der deut­schen Besied­lung um oder kurz vor 1200 gegrün­det wor­den ist. Die Sied­ler waren Chris­ten. Sie bau­ten mit der Anlage des Dor­fes ihre Kir­che. Die Sied­lungs­form wird als Wald­hu­fen­dorf und Stra­ßen­dorf bezeichnet.

Der Name Horka stammt von dem alt­sla­wi­schen Wort „gora” bzw. der wen­di­schen Bezeich­nung „hora” und bedeu­tet „auf der Höhe” oder „auf dem Hügel”. Dar­aus ist abzu­lei­ten, dass die ältes­ten Ansied­lun­gen um den Kirch­berg erfolg­ten. Spä­tere Sied­ler leg­ten ihre Gehöfte ent­lang des Wei­ßen Schöp­ses an. Das Gör­lit­zer Stadt­buch berich­tet erst­mals 1305 über Horka.

Das bekann­teste und his­to­risch wert­vollste Bau­denk­mal der Gemeinde Horka ist das Ensem­ble der Wehr­kir­che. Die Kir­che und der alte Fried­hof sind von einer ring­för­mi­gen Wehr­mauer umge­ben. Sie hat einen Durch­mes­ser von reich­lich 50m. Die Wehr­an­lage besteht über­wie­gend aus Feld­stei­nen und Gra­nit­find­lin­gen. Ver­mut­lich ist sie unge­fähr 800–900 Jahre alt. Die Mau­er­höhe beträgt
etwa 6m. Am Fuß hat die Mauer eine Stärke von ca. 1,5m.

Zur Zeit der Hus­si­ten­kriege wurde sie zur bes­se­ren Ver­tei­di­gung mit vie­len Zin­nen ver­se­hen. Der Innen­hof der Wehr­an­lage war eine sichere Zufluchts­stätte für die Dorfbewohner.

Die Gemeinde Horka besteht aus Ober­horka, Mit­tel­horka und Nie­der­horka, die heute bau­lich zusam­men gewach­sen sind. Damit ist Horka eines der längs­ten Dör­fer des Nie­der­schle­si­schen Ober­lau­sitz­krei­ses (NOL).

Wo liegt eigent­lich Horka?


Regionale Links

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    Wir begrüßen Sie auf den Seiten der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz.
  • Gemeinde Horka
    Die offizielle Homepage der Gemeinde Horka.
  • Landkreis Görlitz
    Die ehemaligen Landkreise Löbau-Zittau, Niederschlesischer Oberlausitzkreis und die kreisfreie Stadt Görlitz bilden seit 01.08.2008 den neuen Landkreis Görlitz.
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