Nächste Veranstaltung:
12.09.2010 11.00 Uhr
Tag des offenen Denkmals
„Teufelsfarbe”
ein Buch von Ivonne Hübner ca. 350 Seiten, Handcover ISBN: 978-3-9811327-2-4 Erscheint März 2008 Preis: 18,95 EUR Dryas Verlag
Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen Sie den Verein „Historische Wehranlage in Horka e.V” bei der Restaurierung und dem Erhalt der historischen Wehranlage des Dorfes.
Bestellen Sie Ihre Exemplar direkt beim Verein:
Verein „Historische Wehranlage in Horka e.V.”
Jens Mett, Fiebigweg 13, 02923 Horka
Tel: 035892 59533
Jmett-horka@t-online.de
Bilder von
Konzerten & Veranstaltungen
innerhalb der Wehrmauer.
Bilder vom Markttreiben
Jedes Jahr im Mai findet innerhalb der Wehrmauer ein Historischer Markt
statt. Wir laden recht herzlich dazu ein.
Wehranlage interaktiv
Hier können Sie ein interaktives Panorama von der Wehranlage sehen.
Die einzigartige, noch vollständig erhaltene Wehrmauer wurde seit 1860 nicht mehr instand gesetzt und zeigt nun
deutliche Verfallserscheinungen.
Wir, der Verein "Historische Wehranlage in Horka e.V." , wollen das Wahrzeichen unseres Ortes, das zugleich eine wichtige
Sehenswürdigkeit des Freistaates Sachsens ist, erhalten.
Weil den Vereinsmitgliedern das Denkmal von überregionaler Bedeutung sehr am Herzen liegt und die Kirchgemeinde allein
überfordert ist, hat der Verein sich das Ziel gesetzt, die Bausumme in Höhe von ca. 200.000,- Euro zusammen zu tragen.
Ein langer Weg bis zum Ziel
Um so ein umfangreiches Vorhaben zu realisieren, brauchen wir nicht nur das fachliche Wissen von Ingenieuren und Handwerkern,
sondern auch die ideelle und finanzielle Unterstützung vieler Menschen.
Ziele des Vereins
Förderung des Denkmalschutzes
1. Erhaltung der historischen Wehrmauer und der dazu gehörenden Bauten in ihrer jetzigen Form.
2. Erforschung der Geschichte der Wehranlage in Horka.
3. Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Denkmals.
4. Förderung des kulturellen Lebens in und an der Wehrmauer.
Wenn diese Ziele auch Ihre Zustimmung finden, dann laden wir Sie ein, in unserem Verein mitzuarbeiten. Wir freuen uns auf Sie.
Der Monatsbeitrag beträgt 2,50 Euro.
Sie erreichen uns über Tel. 035892 59533 oder über unser Kontaktformular.
Über die früheste Besiedlung lassen sich nur Vermutungen äußern. Historiker gehen davon aus, dass Horka im Zuge der deutschen
Besiedlung um oder kurz vor 1200 gegründet worden ist. Die Siedler waren Christen. Sie bauten mit der Anlage des Dorfes ihre
Kirche. Die Siedlungsform wird als Waldhufendorf und Straßendorf bezeichnet.
Der Name Horka stammt von dem altslawischen Wort "gora" bzw. der wendischen Bezeichnung "hora" und bedeutet "auf der Höhe" oder
"auf dem Hügel". Daraus ist abzuleiten, dass die ältesten Ansiedlungen um den Kirchberg erfolgten. Spätere Siedler legten ihre
Gehöfte entlang des Weißen Schöpses an. Das Görlitzer Stadtbuch berichtet erstmals 1305 über Horka.
Das bekannteste und historisch wertvollste Baudenkmal der Gemeinde Horka ist das Ensemble der Wehrkirche. Die Kirche und der
alte Friedhof sind von einer ringförmigen Wehrmauer umgeben. Sie hat einen Durchmesser von reichlich 50m. Die Wehranlage
besteht überwiegend aus Feldsteinen und Granitfindlingen. Vermutlich ist sie ungefähr 800-900 Jahre alt. Die Mauerhöhe beträgt
etwa 6m. Am Fuß hat die Mauer eine Stärke von ca. 1,5m.
Zur Zeit der Hussitenkriege wurde sie zur besseren Verteidigung mit vielen Zinnen versehen. Der Innenhof der Wehranlage war
eine sichere Zufluchtsstätte für die Dorfbewohner.
Die Gemeinde Horka besteht aus Oberhorka, Mittelhorka und Niederhorka, die heute baulich zusammen gewachsen sind. Damit ist
Horka eines der längsten Dörfer des Niederschlesischen Oberlausitzkreises (NOL).
Wo liegt eigentlich Horka?