Archäologin gräbt erste Teile des Wehrmauer-Geheimnisses aus

Montag, 7. März 2011

Säch­si­sche Zei­tung (SZ) über die Aus­gra­bungs­ar­bei­ten an der Wehr­mauer
von Arka­dius Guzy • GUZY.ARKADIUS@DD-V.DE

Die Ent­ste­hung der Wehr­mauer liegt im Dun­keln. Nun wird sie Schritt für Schritt erkundet.

Grabungstechnikerin Eva Lorenz dokumentiert den Verlauf der Erdschichten an der Wehrmauer in Horka. Foto: Rolf Ullmann

Gra­bungs­tech­ni­ke­rin Eva Lorenz doku­men­tiert den Ver­lauf der Erd­schich­ten an der Wehr­mauer in Horka. Foto: Rolf Ullmann

Ein kal­ter Wind weht durch die Bäume. Eva Lorenz steht halb ge­bückt in einer Grube und knipst mit einer Gar­ten­schere Graswur­zeln ab, die hin­ein­ra­gen. Die Gra­bungstechnikerin des Lan­des­amts für Archäo­lo­gie erforscht mit ih­rem Kol­le­gen die Wehr­mauer in Horka.

So ein­zig­ar­tig das Bau­werk für die Region ist, so wenig ist über sei­ne Ent­ste­hungs­ge­schichte be­kannt. Der für Früh­jahr geplante Beginn der Restau­rie­rung der Anla­ge gibt eine Gele­gen­heit, das eine oder andere Geheim­nis zu lüf­ten. Innen und außen an der Mauer wur­den des­halb Schürfe ausgeho­ben. Die etwa 1,20 Meter brei­ten Strei­fen geben einen Ein­blick in das Boden­pro­fil an der Anlage und die Bau­weise der Mauer. (wei­ter­le­sen…)


Die Wehrmauer von Bewuchs zu befreien

Montag, 30. März 2009

Die Säch­si­sche Zei­tung (SZ) vom 30.03.2009 zu den Akti­vi­tä­ten des Ver­eins, die Wehr­mauer von Bewuchs zu befreien:
von Rolf Ull­mann • ULLMANN.ROLF@DD-V.DE

Meh­rere Lei­tern leh­nen zwi­schen den Zin­nen der Wehr­mauer rund um die Hor­kaer Wehr­kir­che. Doch keine adlige Schnapp­hähne und auch keine hus­si­ti­schen Krie­ger klet­tern hin­auf um die wehr­hafte Anlage zu stür­men. Statt mit Hel­le­bar­den und Schwer­tern stei­gen mit Hecken­schere und Spa­ten „bewaff­nete” Män­ner hin­auf,
um dem Bau­werk zu helfen.

Wild­wuchs zer­stört Mauer
Einige Hun­dert Jahre trotzt diese in Deutsch­land wohl ein­ma­lig gut erhal­tene bäu­er­li­che Wehr­an­lage nun schon den Unbil­den der Wit­te­rung und dem zuneh­men­den Bewuchs. „Flie­der und Eschen drin­gen in das Mau­er­werk ein und trei­ben es mit der Zeit aus­ein­an­der”, erklärt Marko Polenz, einer der 15 Hel­fer wäh­rend des Arbeits­ein­sat­zes am Sonn­abend. (wei­ter­le­sen…)


„Eine Zeitreise ins Mittelalter”

Montag, 15. Mai 2006

Die Säch­si­sche Zei­tung (SZ) titelt in ihrer Aus­gabe vom 15.05.2006: „Eine Zeit­reise ins Mit­tel­al­ter” Rund um die Wehr­kir­che in Horka konnte man am Sonn­abend Inter­es­san­tes aus die­ser Epo­che mitbekommen.

Fotos: SZ/Rolf Ullmann

Bis ins Mit­tel­al­ter zurück ging die Zeit­reise, damals als die Geschichte Hor­kas begann. Das Ziel war es, den Leu­ten am Wochen­ende ein­fach mal zu zei­gen, wie man frü­her im Mit­tel­al­ter so lebte.
(wei­ter­le­sen…)


„Das Wahrzeichen wackelt”

Sonntag, 19. März 2006

Pres­se­mel­dung in der Säch­si­schen Zei­tung (SZ) vom 16.03.2006 mit dem Titel wird in einem umfang­rei­chen Pres­se­ar­ti­kel der Ver­ein und das Pro­jekt zur Ret­tung der Hor­kaer Wehr­an­lage der Öffent­lich­keit vorgestellt.

Foto: SZ/Joachim Rehle

Wenn nichts pas­siert, ist die his­to­ri­sche Wehr­mauer von Horka dem Ver­fall preis­ge­ge­ben. Seit knapp 150 Jah­ren wurde die Mauer nicht mehr instand gesetzt. Jens Mett und der Ver­ein „His­to­ri­sche Wehr­an­lage in Horka e.V.” wol­len das Wahr­zei­chen jetzt retten.

Das Wahr­zei­chen wackelt

Pro­jekt: Die Wehr­mauer von Horka ist nach über 850 Jah­ren vom Ein­sturz bedroht. Nun taucht ein Ver­ein als Ret­ter auf.

Autor: Achim Bergmann

Jens Mett steht in der strah­len­den März­sonne und deu­tet mit dem Zei­ge­fin­ger auf die wuch­ti­gen Feld­steine, die so lange den Ele­men­ten getrotzt haben. „Sehen Sie, der ganze Putz ist so gut wie weg”, sagt er, wäh­rend er nach letz­ten Mör­tel­res­ten sucht. Tat­säch­lich scheint an man­chen Stel­len nur noch der Efeu das einst so stolze Boll­werk zusam­men­zu­hal­ten. Seit 1860 wurde die Wehr­mauer nicht mehr instand gesetzt. Seit­dem hat der Zahn der Zeit uner­bitt­lich am Wahr­zei­chen Hor­kas genagt. „Wenn nichts geschieht, stürzt die Mauer ein”, sagt Mett und schrei­tet mit dem Kir­chen­schlüs­sel in der Hand die marode Ring­an­lage ab. (wei­ter­le­sen…)