Im Frühsommer startet die Sanierung der Wehrmauer Horka

Donnerstag, 17. März 2011

An einem Musterabschnitt wird getestet, ob die geplanten Rettungsarbeiten rundrum funktionieren. Artikel aus Sächsische Zeitung (SZ) von Arkadius Guzy • GUZY.ARKADIUS@DD-V.DE

Die Wehrmauer in Horka wird nicht am Stück saniert. Architekt und Handwerker sollen zuerst an einem zwölf Meter langen Abschnitt praktische Erfahrungen sammeln. „Wir wollen alles durchexerzieren, was man für die Fertigstellung braucht", sagt Frank-Ernest Nitzsche. Der Bauforscher ist mit der Planung betraut. „Wir haben uns bewusst eine Stelle herausgesucht, die komplexe Schäden aufweist", so Nitzsche. So umfasst das Stück einen Einbruch von der Zinnenkrone bis zum Boden. Die Musterachse gibt letztlich Aufschluss über Aufwand und Kosten der kompletten Sanierung. (mehr …)


Archäologin gräbt erste Teile des Wehrmauer-Geheimnisses aus

Montag, 7. März 2011

Sächsische Zeitung (SZ) über die Ausgrabungsarbeiten an der Wehrmauer von Arkadius Guzy • GUZY.ARKADIUS@DD-V.DE

Die Entstehung der Wehrmauer liegt im Dunkeln. Nun wird sie Schritt für Schritt erkundet.

Grabungstechnikerin Eva Lorenz dokumentiert den Verlauf der Erdschichten an der Wehrmauer in Horka. Foto: Rolf Ullmann

Grabungstechnikerin Eva Lorenz dokumentiert den Verlauf der Erdschichten an der Wehrmauer in Horka. Foto: Rolf Ullmann

Ein kalter Wind weht durch die Bäume. Eva Lorenz steht halb ge­bückt in einer Grube und knipst mit einer Gartenschere Graswur­zeln ab, die hineinragen. Die Gra­bungstechnikerin des Landesamts für Archäologie erforscht mit ih­rem Kollegen die Wehrmauer in Horka.

So einzigartig das Bauwerk für die Region ist, so wenig ist über sei­ne Entstehungsgeschichte be­kannt. Der für Frühjahr geplante Beginn der Restaurierung der Anla­ge gibt eine Gelegenheit, das eine oder andere Geheimnis zu lüften. Innen und außen an der Mauer wurden deshalb Schürfe ausgeho­ben. Die etwa 1,20 Meter breiten Streifen geben einen Einblick in das Bodenprofil an der Anlage und die Bauweise der Mauer. (mehr …)


Die Wehrmauer von Bewuchs zu befreien

Montag, 30. März 2009

Die Sächsische Zeitung (SZ) vom 30.03.2009 zu den Aktivitäten des Vereins, die Wehrmauer von Bewuchs zu befreien: von Rolf Ullmann • ULLMANN.ROLF@DD-V.DE

Mehrere Leitern lehnen zwischen den Zinnen der Wehrmauer rund um die Horkaer Wehrkirche. Doch keine adlige Schnapphähne und auch keine hussitischen Krieger klettern hinauf um die wehrhafte Anlage zu stürmen. Statt mit Hellebarden und Schwertern steigen mit Heckenschere und Spaten „bewaffnete" Männer hinauf, um dem Bauwerk zu helfen.

Wildwuchs zerstört Mauer Einige Hundert Jahre trotzt diese in Deutschland wohl einmalig gut erhaltene bäuerliche Wehranlage nun schon den Unbilden der Witterung und dem zunehmenden Bewuchs. „Flieder und Eschen dringen in das Mauerwerk ein und treiben es mit der Zeit auseinander", erklärt Marko Polenz, einer der 15 Helfer während des Arbeitseinsatzes am Sonnabend. (mehr …)


„Eine Zeitreise ins Mittelalter“

Montag, 15. Mai 2006

Die Sächsische Zeitung (SZ) titelt in ihrer Ausgabe vom 15.05.2006: "Eine Zeitreise ins Mittelalter" Rund um die Wehrkirche in Horka konnte man am Sonnabend Interessantes aus dieser Epoche mitbekommen.

Fotos: SZ/Rolf Ullmann

Bis ins Mittelalter zurück ging die Zeitreise, damals als die Geschichte Horkas begann. Das Ziel war es, den Leuten am Wochenende einfach mal zu zeigen, wie man früher im Mittelalter so lebte. (mehr …)