Ein Stück Wehrmauer wird saniert
Ein etwa 12 m langes Musterstück der Wehrmauer wird saniert. Dadurch sollen Erkenntnisse über die zu erwartenden Kosten und mögliche Probleme bei der Gesamtsanierung gewonnen werden.



Aller Anfang ist schwer:
Seit Gründung des Vereins „Historische Wehranlage in Horka e.V.” sind dessen Mitglieder und viele freiwillige Helfer mindestens einmal im Jahr damit beschäftigt, die Wehrmauer von Wildwuchs zu befreien.


Der teilweise armdicke Efeu ist tief mit dem Mauerwerk verwurzelt und dringt in jede Mauerritze ein. Eine Eichenwurzel hat die Mauer ausgehoben und einen breiten Spalt im Mauerwerk erzeugt.
Steine sammeln und Baufreiheit schaffen
Über die Jahre waren etliche Steine von der immer maroder werdenden Wehrmauer herunter gefallen. Diese wurden teilweise wieder mit Erdreich überdeckt, so dass sich am Fuss der Mauer einige Steinhaufen und eine leichte Anböschung gebildet hatten.
Mitglieder des Vereins und viele freiwillige Helfer haben diese Steine aus dem Erdreich geborgen und sortiert.


Schürfgrabungen wurden angelegt

Das linke Bild zeigt die Stelle, wo der Anfang des runden Wehrmauerbaus vermutet wird. Hier wurde auch das Skelett gefunden. Die Schürfgrabung rechts soll Aufschluss über Bodenbeschaffenheit und Fundamentierung der Wehrmauer geben. Schürfgrabungen wurden ausserdem im Bereich der an der Mauer stehenden Bäume angelegt.

Eine lange Schürfgrube im Aussenbereich soll Erkenntnisse über Bodenbeschaffenheit und frühere Nutzung des Geländes liefern.

Links sieht man einen alten Durchgang, der wieder freigelegt wurde. Auf dem rechten Bild erkennt man klar, welchen Einfluss die Bäume auf das Mauerwerk haben.
Bewuchs beseitigen und Bäume fällen
Alle an der Mauer stehenden Bäume mussten gefällt werden. Die damit verbundenen Arbeiten wurden in Eigenleistung des Vereins und mit Unterstützung
der Firma Garten– und Landschaftsbau Knut Knobloch erledigt.

Nicht jeder Baum ist so gesund, wie er auf dem ersten Blick aussieht.


Die Bäume wurden Stück für Stück gekürzt, bis schließlich der restliche Stamm gefällt werden konnte.


Die Historische Wehranlage Horka aus Perspektive der Baumwipfel.


Wer soll dieses Chaos nur beseitigen? Die Mitglieder des Vereins und „gefühlte tausend” freiwillige Helfer haben die Wehranlage innerhalb kürzester Zeit wieder beräumt!


Äste und Baustämme mussten so bearbeitet und verladen werden, dass sie durch das kleine Tor der Wehranlage passen.

Letzte Bastion des Widerstands: „Die Eichenwurzel unter der Mauer”.
Schlagwörter: Arbeiten, Sanierung, Verein, Wehrmauer


